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Die NRW-Bank finanziert das Projekt "Gute Schule"



Der Finanzminister NRW
Walter-Borjans
besucht die GGS Im Brömm
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Gelsenkirchen ist die erste Kommune in NRW, die Geld aus dem Programm „Gute Schule 2020“ bekommt. Schon im Februar 2017 erhielt die Stadt die Zusage für die ersten 1,48 Millionen Euro. Für 2017 stehen ihr zusätzlich knapp 12,3 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung – bis 2020 sind es insgesamt 49,3 Millionen Euro. Die Landesregierung will mit dem zwei Milliarden Euro starken Förderpaket neben dringend notwendiger Gebäudesanierung und -modernisierung auch die Digitalisierung der Schulen voranzubringen.

Bereits 2009 hatte die Stadt Gelsenkirchen ihre weiterführenden Schulen ans Glasfasernetz angeschlossen. 2013 folgten die Grundschulen, sodass heute alle städtischen Schulen in Gelsenkirchen über einen Breitbandanschluss verfügen. Mit 1,13 Millionen Euro sollen nun an 92 Schulstandorten in der ganzen Stadt die Bandbreiten der Glasfaseranschlüsse auf 1.000 Mbit/s erhöht werden. Zentralisierte Standortserver werden die Möglichkeiten für digitalisierten Unterricht erheblich verbessern. Die Maßnahmen sollen bis zum dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein.

NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans, der Vorstandsvorsitzende der NRW.Bank Eckhard Forst, der Oberbürgermeister Frank Baranowski, die zuständige Stadträtin Annette Berg und Gelsenkirchens Stadtkämmerin Karin Welge informierten im Rahmen einer Pressekonferenz in der GGS Im Brömm am Montag, den 27.03.2017, über Ziele und Planungen zur Vergabe dieser Landesmittel.

Die GGS Im Brömm gehört zu den ersten Grundschulen, die mit interaktiven Whiteboards und einem WLAN-Netz in allen Klassenräumen ausgestattet wird.

Herr Schrade-Tönnißen sagte:

„Wir setzen auf „Zukunftsbildung“, wir setzen auf die Verbindung von inklusiver, chancengerechter und qualitativ hochwertiger Bildung mit der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE).“

Auch im Rahmen unseres Familienzentrums, das wir in Kooperation mit der Stadt Gelsenkirchen seit 2015/16 aufbauen, leisten wir in diesem Sinne unseren Beitrag zur Zukunftsbildung. In diesem Zusammenhang gehören vor allem die Eltern unserer Kinder zur ersten Zielgruppe! Eine funktionierende, aktive Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule aufzubauen, in der alle von einander lernen, gehört für uns auch zur Nachhaltigkeit einer Zukunftsbildung.

Um das alles zu realisieren, brauchen wir neben viel Engagement und gutem Willen auch die nötigen Ressourcen. Ich danke allen Verantwortlichen für die mit dem Programm „Gute Schule 2020“ verbundene Unterstützung unserer Arbeit hier vor Ort.“


Frau Olberding präsentierte mit Kindern der Klasse 4a die Möglichkeiten, wie mit der interaktiven Whiteboard in Mathematik gearbeitet werden kann. Auch der Minister und der Oberbürgermeister wurden dabei aktiv mit einbezogen.

Herr Walter-Borjans, Herr Forst und Herr Baranowski brachten zum Schluss das Schild „GUTE SCHULE“ am Eingang der GGS Im Brömm an.

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